trevlig resa

Februar 24, 2011

nächste woche steht die judgement week an, um es mal im college basketball sprachmodus auszudrücken: von dienstag bis donnerstag – innerhalb von 72h darf ich ganze fünf (in zahlen: 5) kurse rocken. passiversatzformen, interferierende kollokationen, alternative bewegungen, unfallbericht und winnetou. wasn potpourri. wasn quatsch. wasne gelegenheit den finnen mal wieder einzutrichtern, dass die erste strophe eben doch stimmt. oh mann, die gefahr nationalist zu werden, ist, glaube ich mittlerweile, potentiell höher, wenn man länger im ausland weilt.. nicht, dass ich noch in den nächsten monaten öfter mal nach anklam kutschen muss… nej nej nej und nochmals nej!

nach etlichen wochen voller völlerei und emsigem extreme-radeln habe ihch heute endlich mal wieder die laufschuhe geschnürt. vollkommen bescheuerte idee, da trotz pferdesalberei das knie zwar mittlerweile nen grünstich hat, aber riss oder wasauchimmer eben nicht einfach weggeschmiert werden können und ich wahrscheinlich noch mehr schaden angerichtet habe. in exakt drei wochen sitze ich vermutlich im zodler kinderstübchen und verdaue meine hammerdiagnose. wollen wirs hoffen! alles besser als permanente ahnungslosgikeit. bis dahin stehen aber nochmal finnische winterliga an, wenn auch nur als größter deutscher fans der saints aller zeiten, und nicht zu vergessen: ultimate on ice (summertime: water -> jesus style). ohjjaaaa. was n spaß. scheibenspaß. spaßiger ohh scheibenspaß!

rubriiki „joka päivä ja jokaikinen“:

1. pepe willberg – rööperiin – gefühlte 376mal in den letzten stunden gehört und krieg immer noch nicht genug-

2. bot’ox – blue steel – gefühlte 213 mal in den letzten wochen gehört und krieg immer noch nicht genug-

america – a horse with no name – gefühlte 418 mal in den letzten jahren gehört und krieg immer noch nicht genug-

cults – go outside – gefühlte 213 mal in den letzten wochen gehört und krieg immer noch nicht genug-

hector – ake, make, pera ja mä. – gefühlte 179 mal in den letzten monaten gehört und krieg immer noch nicht genug-

fredi – kolmatta linjaa takaisin – gefühlte 166 mal in den letzten tagen gehört und krieg immer noch nicht genug, auch wenn ich wünschte, er würde statt dritter von zweiter linja singen. wenn ich doch schonmal hier wohne. naja, ich kann mich theoretisch auch nen block weiter denken. ich bin da ja nicht so..


bloggofantastikko

Februar 17, 2011

langzeitgedächtnis in hgw gelassen, kurzzeitgedächtnis merklich angerissen. so muss ich jeden augenblick auf mich wirken lassen und hoffen, mich auch noch stunden nachher dranzuerinnern. eine neue mission hat das licht der welt erblickt! mein leben ohne großprojekte, langzeitstudien oder metapausen? vergessen, verloren, verfeit.

nun eben zeuge einer besonders coolen aktion geworden: lastwagen um lastwagen mit ner kreischenden, quietschenden rasselbande zog durchn kallio. normalerweise sind diese schlanken, wieselflinken lkws mit schnee beladen, der hier in hel von a nach b und zurückhekarrt wird. heute aber verkehrte welt. also, auf diesen schwerbeladenen großraumfahrzeugen saßen, nein standen, achwasredichdenn, tanzten finnische nochnichtzwanziger und warfen mit bonbons nur so um sich. ich wusste gar nicht, wie mir geschah, aber meine jackentaschen platzen dank dieser gütigen gaben nun aus allen nähten. natürlich gabs auch ne message, die wild bemalte transparente verkündeten und von den finnischen schülern (?) lebensfroh vertont wurden. ganz großes kino.

die rotphasen der ampeln zwangen die autos dann immer wieder zum anhalten, ergo noch mehr bonbonkanonen. eine candyspur, der ich bereitwillig gefolgt bin, musste ich ja ohnehin in die selbe richtung. nach wenigen minuten aufm hakaniemen tori angekommen und auf die bahn gewartet, fragte ich mich schon sehr, was hier grad abging. UND WIE’S DER ZUFALL SO WOLLTE stand neben mir ne frau, die wohl ne ebenso begriffsstutzige person am anderen ende der leitung hatte und dieser besagten person die situation erklärte. wenn mich nicht alles täuscht und ich sie halbwegs richtig verstanden habe, dann feiern die finnischen abiturienten heute den letzten schultag im sinne von „hey, 12 jahre bankdrückerei liegen hinter uns“. die nächsten vier, fünf wochen steht n netter lernbreak an, dann noch prüfungen UND dann gehört die schule ihrer vergangenheit an.  klingt eigentlich auch recht logisch, wenn ich mir ddas grad nochmal so durchlese… ich hab zwar keinen schimmer wie die spinnerfinnen das ganze prozedere nennen, aber meinen morgen hat es definitiv gerockt … und dank der großzügigen spende der vrb aka nie-wieder-bausparen wurde doch gleichmal/endlich der flug für vappu gebucht. jappadappaduuu!


mutter, ich bin sattt.

Januar 24, 2011

schätzungsweise werde ich wohl nie diesen dauerkampf, die permanentfehde namens unlust besiegen können. und das finnische bildungssystem trägt kräftig dazu bei! statt dringend benötigte sachen fürs rummtatarummtataapraktikum vorzubereiten, plage ich mich noch mit zwei verdammten hausarbeiten für die uwasa herum. abgabetermin war vor gefühlten 968 stunden. statt demuetig mal eben anzufragen, ob ich pberhaupt noch was einreichen kann, setze ich wie immer auf den haudraufüberraschungseffekt des frühen morgens. nur verschiebe ich eben auch diesen augenblick um immer neue 1440 minuten – bis ich mein erasmus geld zurückzahlen darf. na, prostmahlzeit! und immer weiter dreht sich das ich-tue-nicts-rad, spätestens bis zu m wochenende sollte ich wirklich fertig sein. besuch aus pohjanmaa rollt an und will bespaßt werden. ob das knie mitmacht, wird sich herausstellen. ner kleinen werf-session auf auf der zugefrorenen ostsee hats standgehalten, spastenfaktor googleplex to one (einsicht zum hundersten: finnen sind spontanielose warmduscher – wie die zu ihrem sisuruf gekommen sind, möchte ich mal wissen.). immerhin habe ich heute von mediziner fachkraft aka a-arzt nummer vier erneut die selbe prognose bekommen, die sich dumpferweise als pure nichtwissenseinheit entpuppt. und täglich grüßt das terveysasema. mein name ist leena und ich weiß von nichts. nun reihe ich mich nichtstuend in die dreibissechsmonatsschlange der normalsterblichen finnen ein, um einen orthopäden zu sehen. finnland, du perle der ostsee. was stellst du mit deinen lieben an?

 

die rubriiki (eigentlich wären mal die 100topfails der finnen dran, aber dafür war vaasa zu gut zu mir und noch bietet helsinki viel zu viel schwarzfahrervergnügen!) stellvertretend für ein neuntausendstel der lokalitöten, an denen sich mein hirn momentan/seit ewigkeiten/bis sommernullzwölf aufhält plus echten faulenzerbrechern.

babe ruth . the mexican

eels . spectacular girl

ream daranoi . fai yen

jorge ben . se segura malandro

atlas sound . sheila

zimpala . she’s grom mexico


kinder im partytief

Dezember 15, 2010

hahaha, die welt dreht sich und heute nachte brannte es im tekla. trotz scharmuetzeliger anspielungen, die mir gelerntem feuerteufel mit kriminalistischem gespuer natuerlich nichts ausmachen (feuerfrei seit neunzig drei, na gut, fuenf!), scheint die sonne im nebelverhangenen winterwasa. der alltagstrott, der zwar das fueheren eines tagesbuchs unmoeglich machte und infolgedessen saemtliche erinnerungen an alles und nichts ins norvana fliessen liess, aber doch ungemein ereignislos blieb, geht zu ende. stolze leistung. als stets der allgemeinen traegheit uebersaettugte ist mir das vaasenlaendle doch sehr ans herz gewachsen. eigentlich sollte ich aufhoeren noch die lezten dinge von den finnenbucketlist zu kreuzen, zwecks gruende zum zurueckkommen liefern. eislochschwimmen gehoert seit gestern jedenfalls nicht mehr dazu. entweder bin ich zu hart oder die ostsee zu weich. nachsauniertes schneewaelzen war dann doch irgendwie herausfordernder. guut, drei kreuze, wenn ich mal bei nem arzt in schland vorbeigeschaut habe und der mich gesundheitstechnisch approved. will ja noch was reissen zwanzig elf! auch wenns erstmal nuur in den grossstadtkleinstadtdschungel helsinki geht – bei der hammerwglocation mitten im kallio kanns ja nur gigantisch werden. kein nyc, aber was hesa nicht ist, kann hesa ja noch werden… moecht sowieso mal wissen, wieviele karmapunkte ich fuer die behausung abgeben musste. nicht, dass ich jetzt im minus bin…

li

aus der kalten die rubrik der rubriken – !schlagzeilenterror demaskieert finnische ddr-baute als studibrandherd! aus mangel an journalistischen faehigkeiten muessen die hiesigen revolverblaetter herhalten. zum deutschem glueck gibts auch photos.

http://yle.fi/alueet/pohjanmaa/2010/12/vaasan_opiskelija-asuntolan_palo_tahallaan_sytytetty_2220534.html

http://www.vasabladet.fi/Story/?linkID=136486


lidl lohnt sich

November 11, 2010

Gscheit sudern. An Versuch.

November 9, 2010

Als Piefke in der Alpenrepublik Österreich hat mans eh net leicht. Alle damlang wird man zuammgeschissn, wos man hier moacht. Wie man auf die Idee kuman is überhaupt anan Fuss ins Land zu setzen. „Hearst, wos wüst de denn doda? Geh halt hoam!“ In einer Tour. Bin ich denn narrisch? Koane Würste für die Gefühle von uns Saupreissn. Wie wir netterweise genannt werden. Ausnahman san beim Volk der Tänzer und der Geiger net drin. Immer und überall muss i aufpassen wie an Haftelmacher, dass mia koan burgtheaterdeutsch rausrutscht. Und wenn do! Dann stehst heut do! Wia bstöht und net abgholt!
I geh halt gern amal ins Kaffeehaus. Worum net, wenn du scho ma in Wien bist. Sobald der Kellner ankommt und i aus lauter Nervosität das Wort „Kaffee“ sage, werde ich mit anam „Sowas kennans in Deitschland bstelln!“ abgekanzelt. Verzeihung, i moante natürlich „an klaan Braunen“. Kann jo mal passiern. Aber der Servierkörper? Net ums Verrecken! Dass der mi nochmal bedient! Am liebsten täte ich dann sagn: „Oiso bitte, A bissl mehr Heflichkeit mechat Ihna a net schodn, göns?“ Aber das trau i mia net und i mecht au net so saudeppat daherreden wie diese schas Ösis. Die san um ka Haderlaus besser als mia. So schaut’s aus.
Oiso i bin ma net sicha, aber guat is des net. I woas, i kum von die Piefkinesen. Aba is des an Grund uns zu insultieren, oida? Des pack i afoch net! I woas, wir san jo goar net daham da in Österreich. Aba warum wolln die uns net? Wir wolln do da bleibn und da lebn bis zuam Sanknimmerleinstag. Und wenns Graz kost! Guat, net überall. Eppa net im Ländle oder Kärnten, aba Wierna is do urleiwand! Hat olles, woas ane Stadt hoam muss: Tram, Würstelstände und goanz vi Kultur. Und ans is jo woal mal kloar: Wennst anmol do bist, willst nimma weg.

Österreichisch-A2-Prüfling Linda L.

 

Musi, oida!

1′Skero feat. Joyce Muniz – Kabinenparty

2′Trackshittaz – Alloa bam Fraunz

3′Georg Danzer – Fett wia a Radierer

4′Falco – Junge Römer

5′HMBC – Vo Mello bis ge Schopponou

6′Wolfgang Ambros – Da Hofa

Skero feat. Joyce Muniz – Kabinenparty


wer fraternisiert, wird laternisiert.

Oktober 18, 2010

ich neige zu spontanen kurzschlussreaktionen. schon immer. die wahrscheinlichkeit das jemals abzuwerfen tendiert gegen minus null. es braucht auch nicht viel, damit saemtliche sicherungen durchbrennen: eine unertraegliche mitfahrgelegenheit, apfelstrudel oder ein nicht verwandelter freiwurf. oder aber ein ton, der mich noch im grab um schlaflose naechte bringen wird. der feuermelder meines zimmers hier in vaasa hat eine besondere eigenschaft: er laermt. dieses gerasuch, das klingt, als ob jemand mit sportschuhen in einer turnhalle versuchen wuerde streifen zu hinterlassen, ertoent alle zweieinhalbminuten. ich hatte mich damit eingermasen abgefunden. kein problem. der mensch ist ein gewohnheitstier. so sagt man, so ist man.

bis ich vor einer gefuehlten halben stunde das beduerfnis hatte, mit stuhl auf mein bett zu steigen und dieses elendige dingens abzunehmen. okay, abzureissen. laut voas-office muessten einfach nur die batterien gewechselt werden. das im hinterkopf schaute ich mir das innenleben meines nervenden mitbewohners an und begann, an allem zu ruetteln mit intention die stromversorgung zu kappen. pustekuchen, das vieh machte neue quaelende laute, sodass ich sorti wachklingelte (revanche fuer samstagmorgen um fuenf!!), der das selbe problem einst hatte. die option auf hilfe. denkste, der herr wusste sich auch keinen rat. als o wieder zurueck in die wg, mit katharina kriegsrat gehalten, leider mit dem resultat, das sie es verstand noch mehr gerausche aus dem alarm herauszukitzeln. er schrie foermlich. ob aus schmerz oder langeweile, wir werden es nie erfahren. die idee, ihn bis auszug im dezember im fahrrafkeller zu deponieren, fiel fast sofort nach ankunft da unten auch wieder flach. zu viel laerm. ach was?! demzufolge suchte ich die abfallcontainer zwischen tekla eins und zwei auf. tuer auf, dings rein. aus die maus. tja, das waere das ende gewesen, wenn der feuermelder mitgespielt haette. schon beim weggehen hoerte ich ihn weiter jammern und selbst in meinen eigenen vier waenden mit geschlossenen fenster war ich vor diesen gerauschen nicht sicher. aus angst vor weiterer laermbelaestigung nicht nur fuer mich, sondern auch fuer alle anderen, bin ich also wieder raus, nahm das monster an mich und laermte mir den weg in die wg. die einzige loesung gleichedeutend mit der letzten konsequenz: ein endloses bad im see. pulloverueberstreifend schnappte ich mir tuomas und ab gings auf dem schnellsten weg runter zum see. der letzte akt einer chaotischen geschichte. die ausloeschung stand kurz bevor (dieser satz stammt nicht von mir, wahrscheinlich hat ihn guido knopp schon 47mal gebraucht). im begriff auf halblegale gewaesser zuzusteuern (oh gott,low five!) kam eine komponente hinzu, potenzielle zeugen. um diesen zu entegehen, fuhr ich zur extra anderer seite und siehe da, das perfekte plaetzchen ward gefunden. der naechste jogger mehr als rufnah entfernt, nutzte ich die stille gelegenheit und schickte meinen einstigen feueralarm, jetzigen erzfeind und zukuenftigen alptraumbescherer mit nem laessigen vorhandinsider in sein neues untotenlebensumfeld.

ich kann nur hoffen, dass voas kein geld fuer peilsender verschwendet hat. dass ich seitdem vor angst erstarre, wenn es an der tuer schellt, ist hoffentlich nur eine temporaere nebenerscheinung…


susanna koski – as reliable as r-kioski

September 30, 2010

was gibst doch alles zu erzaehlen. wieviel bin ich bereit auch preiszugeben. waherend ich das so vor mich hin tippe, muss ich permanenent auf meine pink lakierten fingernaegel schauen. nicht meine wunschfarbe, aber for the sake of the pinkies… gestern stand grosse kastajaiset an, die taufe, um rechtmaessiger student zu werden, das muessen mehr oder weniger alle finnischen freshmen ueber sich ergehen lassen. uns international  student war es freigestellt, aber ich bitte euch, wie haette ich mir daas entgehen lassen koennen? fuenf stunden am semistrand entlang torkeln, selten daemliche aufgaben an hunderttausend checkpoints der universitaeren sonstwasvereinigungen machen und dafuer punkte einsammeln. ich haette nicht gedacht wie penetrant finnen auswaertige um ein uhr mittaags zum alkoholsturzgenuss verdammen koennen. die kroenung: 95 prozent nackt im schicksten plastiksack verhuellt augen zu zwischen tritonia und mathilda an einer endlosen seilschnur entlanggehen, durchs makkaronimeer waten, saemtliche flubbigen vielleichtdochnichtfluessigkeiten mit haut und haaren spueren, um schliesslich doch nicht in der ostsee zu landen, aber auf der wiesenhangrutsche verwaessert zu werden. score! jetzt darf ich offiziell die leuchtend rochten studioveralls tragen, den ersten aufnaeher habe ich schon. memories. big time. ganz zu schweigen von beinahrussland, dem genialstem finnen aller zeiten, ultimatentampere, tatrachai oder allein diesem wochenende in helsinki. ich glaube, ich habe in den staaten ein paar unvergessliche partees verlebt, und selbst frankreich war in dieser hinsicht fuer mehr als eine ueberraschung gut, aber helsinki hat sich mit diesem freitag in die top7 eingeordnet. bei stroemenden regen mit lilia versucht nach helsinki zu thumben. hat zu nem gewissen punkt auch geklappt, irgendwann dann den zug in die grosse stadt genommen und mit michi getroffen. raus zu jooonas in die hoasburbz. mmh. surprise, surprise.. wohnheimparty! dafuer haetten wir auch in vaasa bleiben und der polizei gleich noch die hand schuetteln koennen. gottseidank blieb es nicht dabei und wir stolperten mit der spanischen armada los, um diese eine, ja eben diese eine wahrliche fete zu entern. keiner hatte den blassesten schimmer von nichts, sodass zwischenzeitlich wir den suchtrupp anfuehrten. nach nem rooftopintermezzo oder auch spanish civil war reloaded – musso – trafen wir endlich schon partyheimkehrer, die uns den weg zeigten. mit den geringsten erwartungen ausgestattet stapften wir wie woodstock durchs feld, vorbei an spaten und giesskanne, hin zu einem hort von schlechter musik, billigstbier, zlotenwuersteln, betrunkenen finnen und .. heu. genialerweise feierte das metsaedepartment der uni (oder sonstwer) eine halbe kostuemparty in nem riesenschuppen mit ganz viel heu. leiwand! zwei komponenten, die soviel fez ausloesen koennen, wer haette das wiedermal gedacht? ganz grosses kino einfach alles und jeden mit heu zu bewerfen, selbst gesackt zu werden und immer noch auf ner rieesegen heuwolke zu schweben. ich sags euch: heu fuer den weltfrieden. die loesung schlechthin. das wird der naechste heisse scheiss…

nun steht morgen heute der naechste grosse akt an: die erste pruefung sausen lassen. mein schlechtes gweissen verfluechtigt sich auch mittlerweile, bei drei versuchen kann man es als dreisti mcdreist auch mal rauf ankommen lassen. ansonsten ist das afghanistanangebot schneller wieder unausgesprochen als ich „on the road again“ bruellen kann.

hier die kracher, die mir tag fuer tag suomipop beschert, der einzigen quelle, die sich konseqqenyerweise ans finnisch palavern haelt. mich verwundert es nicht, wie einfach es ist hier im vaasenlaendle mit englisch zu verkehren, aber wie schwer es doch ist, auch wirklich die amtssprache sprechen „zu muessen“. naechste gelegenheit samstag abend mit den frisbistinnen beim rektor saunieren gehen, zuvor aber noch gekonnt francais beim paintball abballern zu lassen. jetzt, aber die tanzbeinschwinger

pmmp – rusketusraidat

kirka – mamy blue

eppu normaali – murheellisten laulujen maa

und mein absoluter favorit juice leskinen mit seinem jyrki boy!


and it so happened

September 23, 2010

dass ich nicht mehr nur innerlich weine, wenn ich bei alko an der kasse stehe. wie auch, wenn einem nach dem satz „es macht wirklich keinen spass in finnland alkohol zu kaufen“ finniniersst trocken so etwas wie „kakskytkuus euroo“ entgegenschnellt.

dass finnische grenzbeamte genauso engegenkommend sind wie finnische fahrrdverleiher wie finnische mathildisten wie finnische coat clerks wie finnische  schiessmichtot. tbc, for sure.

dass der rausschmiss aus der finnendisse free drinks zu hauf bringt. erst fast zusammenschlagen lassen (diesen part natuerlich an die osteruropaer deligieren), sich dann bei der student union sattheulen und im endeffek ne fette entschuldigung ernten.

dass nur weil finniisch drufstegt, noch lange kein ausgekluegeltes system dahintersteckt. oder liegt es an meinem noergelnden teutonismus?

dass eventually jeder anglophile track finnisiert wird. eläkeläiset haben nur die latte ein wenig hoeher gelegt.

linda

PS: VIER WOECHELCHEN HIER UND SCHON IN DER ZWEI9TEN PHASE. SHOCKING.


welcome to the finland

September 3, 2010

seitsemaen paivaeae suomessa. hiermit ist es amtlich. ich kann gar nicht, ich bin gar nciht in der lage finnische woerter in diesen blog aufzunehmen. valitettavasti. okay, das geht grade noch, der rest wird schwierig. was folgt daraus: versuch abgebrochen. montag muss ich gewusst wie suomeksi puhulieren, zwecks working knowledge und so fuer finnische kurse, das kann was werden.  haette ich vorher gewusst, in welchen ausmasse ich hier english sprechen wuerde, waere ich wohl doch nach malta gegangen. tja, nun bin ich hier und muss sagen… es laeuft. langeweile kam bisher noch nicht auf. wie auch, a) bin ich in der partyhochburg studentischen lebens, verzeihung vaasas gelandet und b) jsgt ein event den naechsten. aus meinen plaenen ultimativ nach helsinki zu fahren ward noch nichts geworden. auch dieses wochenedne wirds wohl nicht klappen. ich will endlich durch die finnische waelderpampa stolpern, um dann irgendwann doch nie in russland anzukommen. zwischen dieser erfahrung und meinem easygoingstaying hier in vaasa liegen mehr als 500 km, die ertrampt werden wollen.

wie einst in den staaten, sollten wider erwarten die russischen grenzer meinem blend-a-med-laecheln widerstehen koennen, war es schoen den term „the finland“ aus den muendern der finnen in die blogosphaere der welt geleitet zu haben.

the eagles -  hotel california

„…  welcome to the hotel tekla kaksi, such a lovely place, such a lovely face. plenty of room at the hotel tekla kaksi. any time of year, you can find it here …“


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