die mission der unmoeglichkeit begann 11:46. genug proviant an bord, mit muetze, schal und handschuhen uasgeruestet, ich ging ein letztes mal in mein zimmer, liess den blick ueber die kahlen waende und unausgepackten kisten in den regalen schweifen. ich wandte mich ab, zu verlockend einfach dazubleiben, einen rueckzieher zu machen. nein. ich zog meine schuhe an und den reissverschluss zu. sanft liess ich die tuer ins schloss fallen. ich nahm die treppe nach unten, dort wollte ich laura treffen, kurz ueberlegte ich, ob sie auch wirklich schon bereit war. grosses lag vor uns. sie gab keinen ton von sich, aber die aura, die sie umgab, liess mich keine sekunde laenger an ihrer bereitschaft zweifeln. gemeinsam verliessen wir den trockenen unterschlupf der letzten nacht und traten vor die tuer es war so, wie man uns vorausgesagt hatte. niemand war zu sehen, keiner traute sich ins ungewisse, wege und strassen sahen fast gaenzlich unberuehrt aus. die macht der gewohnheit schickte uns auf altbekannte pfade, zu unserem missgefallen stellten diese sich jedoch als nicht passierbar heraus. wir haetten umdrehen koennen. doch das waere das falsche signal gewesen. wir waren hier nicht um unserer selbst willen, nein, wir waren hier fuer die den rest der welt! meter fuer meter bahnten wir uns unseren weg durch eine verlassene gegend. schon bald kamen mir erneute zweifel, ob laura der sache gewachsen war. ich musste eine entscheidung treffen, aber noch konnte ich mich nicht dazu aufraffen. wir zogen weiter und waehnten uns gluecklich, da wir strassenaehnliche gefilde ersannen. unsere schritte wurden schneller, hoffnung, vorfreude machte sich breit. doch jaeh erhielten diese einen daempfer, auch hier war nichts so wie gewoehnlich, auch hier mussten wir um jeden zentimeter kaempfen. ich schaute auf laura, wollte etwas von ihrer resignation erhaschen, wollte mir meine entscheidung leichter machen. doch sie bot mir keinen anlass. pleotzlich war sie die treibende kraft, ploetzlich gab sie die marschrichtung vor. ich fuegte mich. auch als sie die folgenschwere entcheidung traf, auf die andere strassenseite zu wechseln, hatte ich keine einwaende. haette ich gewusst, was dieses manoever fuer laura bedeuten wuerde, haette ich alles getan, sie davon abzuhalten. so ueberquerten wir die strasse und glaubten wiedermals dem ziel einen schritt naeher gekommen zu sein. doch wie aus heiterem himmel brach laura zusammen und ich dachte, das ende waere nun eine besiegelte sache. sie hatte schlicht nicht mehr die kraft sich weiterzubewegen, ich half ihr auf und schleppte sie zur naechtbesten ruhestaette, ihren augen war der glanz genommen, der mich vor wenigen minuten noch so vereinnahmt hatte. vollkommen erschoepft lag sie da und ich wusste, dass ich eine viel groessere entscheidung treffen musste als bisher angenommen. gemeinsam umkehren oder allein weiterkaempfen. ich konnte laura nicht laenger ansehen, zu gross war die angst vor ihrem nichtverstaendnis. tief in mir wusste ich, was zu tun war. fuer das wohl der menschheit mussten schon viele grossartige seelen zurueckstecken, nun auch laura. mit blossen blicken verstaendigten wir uns darauf, dass sie die nachhut bilden wuerde und warten sollte. auf mich, auf morgen, auf ein zeichen. der abschied war kurz, mehr liess die zeit nicht zu, unzaehlige minuten waren schon vergangen. wir hatten eine mission begonnen, der ich nun taten folgen lassen musste. die verantwortung lag nun bei mir, lastete auf meinen schultern. ich stapfte dem inferno entgegen, der wind wurde staerker. von irgendwoher hoerte ich stimmen, gerauesche mobiler fortbewegungsmittel. bildete ich mir das alles nur ein? ich lief weiter und weiter und hatte das gefuehl, die orientierung gaenzlich verloren zu haben. vor mir richtete sich eine telefonzelle auf, der wind blies ihre tuer auf. sollte ich diesem wink folgen? nein, die mission konnte nicht beendet werden, wenn ich nicht bereit war, den kampf auszufechten. ich beschleunigte meine geschwindigkeit und wusste nun auch, was mir mentalen antrieb geben wuerde: orientierungshilfen wie haueser oder strassenschilder. kaum hatte ich diesen gedanken gedacht, tat sich vor mir ein strassenzug auf, ich wechselte auf die spiegelglatte fahrbahn und wusste, dass ich dem ziel ein stueck naeher gekommen war. ich ueberlegte, wie spaet es wohl sein wuerde, wieviel zeit bisher vergangen war, wie es laura wohl erginge? meine strasse fuehrte mich zu einer kreuzung. ich erahnte spuren menschlichen lebens. artgenossen? gleichgesinnte? zu viele fragen stauten sich in meinem kopf, ich war da, um antworten zu liefern. ich musste jetzt die richtige antwort geben. ich bog nach rechts ab, entwickelte eine neue strategie, dem harten, weissen wind auszuweichen, und lief rueckwaerts. langsam und bedachtig wagte ich mich schritt fuer schritt in eine richtung vor, die ich nicht sehen konnte, blindlings schritt ich weiter, meiner brille goennte ich eine pause, sie hatte wie laura bereits genug opfer gebracht. ich drehte mich um. erneut eine kreuzung lag vor mir. ich glaubte, die zielgerade zu erkennen. holprig huepfend schaute ich weder nach links oder rechts, sondern hatte nur augen fuer das, was vor mir lag. meine beine begannen zu lahmen, zu lang schon hatte ich sie ueberstrapaziert und ihr leiden nicht erhoeren wollen. ich wurde langsamer, wollte aber gleichzeitig schneller werden. der konflikt zwischen koerper und geist kam in einem denkbar ungunstigen augenblick. ein kompromiss musste gefunden werden. ich hielt kurz inne, um zu lauschen, ob wieder gerauesche einer menschlichen existenz zu mir dringen wuerden. nichts. meine innere aufregung war zu laut, um etwas um herum aufnehmen zu koennen. ich ging weiter und sah zu meiner rechten ein gebauede auftauchen, dass mir allzu bekannt vorkam, ein gebauede, das mir schutz geben wuerde. ein hort fuer kaempfende seelen wie mich. nur noch ein paar meter und ich wuerde es in voller bluete erblicken koennen. anspannung, aufregung machte sich breit. laura war vergessen, der kampf war vorbei. ich war genau dort, wo ich hinwollte. 12:19 und die mission war beendet. willkommen zurück.
wahnsinn! warum schickst du mich in die hölle? HÖLLE HÖLLE HÖLLE !!!
Januar 26, 2010vollkommenes kuriosum. ich bin dritter auf der warteliste für ne onlinepokerrunde!! da ich aufgrund dieser blöden megaplayerbeschränkungen dismissed wurde weiter “the good wife” zu gucken, musste ein anderer zeitvertreib gefunden werden. zackizack: software runtergeladen, angemeldet und nun heißt es warten, warten, warten. in der schlange stehen mittlerweile schon vier leutchen. absolut loco, was im anderen fenster abgeht: kartenrauschen, wildes klopfen, chippechappen. ich krieg alles mit, sehe aber keinen stich, viel zu schnell verschwinden karten und es kommen neue. weil ich keine lust mehr zu warten habe, musste nun die kurzschlussreaktion folgen: ich hab mich auf noch ein paar anderen tischen spielbereit gemeldet. sollen mir solch komische namen wie alauda V oder wendeline III irgendetwas mitteilen?? ohh, auf winifred IV fliegt gleich jemand raus, dann rücke ich auf der warteliste zumindest schi… oh mein, gott, bin jetzt bei aluada drin und warte scheinbar auf den big blind, wwas auch immer, nee, jaetzt hab ich den haken raus genommen, müsste also jeden moment losgehen. wahnsinnn, ich hab iregndwie 60 piepen, meine gegner liegen im vierstelligen bereich.
oh mann, gerade erste runde, mitgegangen aber mit ner vier und neun habe ich mich dann doch für strategischen rückzug, eben nun mit ner 9 und 6 furch den flop zwar zwei pärchen, aber in der zweiten runde schon all-in ist vllt ein bisschen heftig, also rückzieher, doppelt ärgerlich, weil die säcke mit viel geld in der tasche geblufft haben und ich sie in der tasche gehabt hätte, arrrghgg, die dritte runde schau ich mir jetzt nur an, mal nr sicher gehen … okay, die pünktchen deuten es an, ich BIN all-ine gegangen, ahhte auf die straße spekuliert und wurde niedergemacht, jetzt habe ich mmir 400 geholt und frage mich, ob mich das irgendwas kosten wird, aslo so real-life technisch. mmh, ja, wäre blöd, auch wenns ne stadtwerkerückzahlung gab, das erste mal, seit wg54 laufen gelernt hat.
so kurzer zeitsprung von drei einhalb minuten: ich musste wieder all-gehen und habe …trommelwirbel… tatsäclich gewonnen, pääarchen könige und fünfer, bereit für neue schandtaten, die meinen pokerherren die haare zu berge stehen lassen würden (siehe satz – deshalb liebe ich die deutsche sprache!).
so, nun mit laut adam dem statistisch gesehen schlechtesten blatt ausgestattet: 7 und 4, warnsignal für mich und demzufolge aus die maus.
mann, mann, mann, gut für mich mit diesem scheiss vor den prüfungen anzufangen und ohne zu wissen, wieviel geld ich grad zum fenster rauswerfe!
over and out
was zur hölle?!
Januar 13, 2010was ist denn jetzt los? innerhalb der letzten 24 stunden habe ich meine treue gefährtin laura verloren – mit achsenbruch ab auf die IS, ihren nachfolger und damit maries also helenes fahrrad nen platten beschert – nach einmal innenstadt und wieder zurück, gunnars unkaputtbarkette in den kettenhimmel befördert – nach einmal anklamer höhe lidl bis zum küchenstudio und zurück, den heizungskrams-pda nen treppentrauma verpasst – inklusive funkaussetzern und schließlich zwei von drei flulichtschaltern auf dem gewissen – nachdem ich sie berührt habe, liessen sie sich nicht mehr betätigen. strange world. ein wunder, dass ich vorhin KEINE disc entzwei gebrochen habe…
was soll das nur für ein wochenende werden?
guten morgen hannelore, du klingst aber heiser!
Januar 5, 2010sehr gut, ausgezeichnet, normalerweise sitzen in meinen augen geile vorm geiz geflüchtete euros, doch nicht so im jahr 2010. geld um mich werfend sehe ich häkchen. mein traumszenario könnte man wohl am ehesten mit der plus-kleine-preise-werbung vergleichen. geld geld geld, vier buchstaben tanken super (alter mann, verstehen Sie?). die fetten jahre sind eben doch noch nicht vorbei, sie sind sogar so aktuell, dass ich meinen persönlichen airline-bann ignoriert habe und nach flügen geschaut habe. der dollar ist nach wie in sonnigen gephilden unterwegs, nein, ich entschuldige mich, ich sollte besser gefilde schreiben. kllk. alles wunderbar, nur leider fliegen die flieger ohne mich, fürs erste wieder eingesperrt und nach ausbruch lechzend. you can’t put a price tag on happiness.
dafür mit super einsatz dem dusel hinterhertrottend. klasse neuer nebenjob mit eins-a-einsatzgebiet, viel brot und noch mehr guter laune. ich schwimme im bunten bodden des eises. einer der alltimefavs tourt wieder und ich hab mir tatsächlich das ticket online gekauft, um auch ja nich sold out gelocked out zu werden. prinzipien werde ich dieses jahr wohl noch öfter über board werfen müsse, eigentlich hat die neue era auch nicht eben erst angefanken, sondern schon vor 30 tagen. man weint eben immer zweimal, nicht nur in greifswald.
rubriken leben länger, wenn man sie am leben lässt:
i summon you – veronica (ja okay, nicht ganz) – the way we get by – the underdog – jonathon fisk
fehlen noch die shins und ich muss nock kurz einmal um die welt UND dannnnnn setz ich mich zur ruhe – is club27 hiring?
trouble with dreams
Dezember 16, 2009es ist fuenf uhr morgens und ich kann nicht schlafen. wiedereinmal komme ich nicht zur ruhe, dabei ist der schlaf wohl die eizige sache, die sich wie ein roter faden durchs semester zieht. jap, ich schlafe viel, eben nur nicht nachts. normalerweise erreicht mein koerper so gegen vier sein burnoutmoment und ich falle irgendwie doch ins schlafkoma, was dann bis mindestens halb elf anhaelt, in letzter zeit aber gern bis weit nach zwoelf. ganz praktisch, wenn football an ist oder die clippers verlieren, aber selbst an naechten wie heute, keines derbeiden ausschusselemente trifft zu, bin ich zu wach um schlaefrig zu sein.
vllt sollte ich versuchen, meine aktivitaetsphasen konstant weiterzuverschieben, irgendwann treffe ich wahrscheinlich wieder die zeiten, zu denen hinz und kunz ins bett zu gehen pflegen, nur weiss ich nicht, wie lange das dann dauern wird. wie lange braeuchte wohl die sonne, wuerde man sie bitten, doch ein wenig schneller zu rotieren?
blue mink – good morning freedom
linsedihoo
uni brennt
November 10, 2009naja, der ein oder andere funken ward zumindest gesehen…
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ich komme grad aus der stadt zurueck. jetzt da ich im ghetto wohne, muss ich immer erst ewig radeln, um ueberhaupt in actionreichweite zu sein. hatte bisher ueber die greifswalder lokalbloggies und twittergroessenwahne die unibrennt”debatte” mitverfolgt, heute wurde alles nun auch konkreter und so dachte ich mir, faehsrt du mal nach dem filmabend im audimax vorbei. da, wo sich laut webmoritz wenigstens genug studis zusammengefunden hatten, ein klo zu besetzen. ganz so prekär war es zwar nicht, aber die gut vierzig/fuenfzig mann, die da waren, hielten sich mit grundsatzgrundsatzgrundsatzfragileins auf. Sollen wir diskutieren, dass wir grad diskutieren, daruebr wir wirklich diskutieren? Großes Kino. Ach und ja, diese dreierregel ist wohl von diesem dozentennerd borchardt auf mich uebergesprungen.
halb elf stiess ich nun dazu, nicht auszuzaehlen, was mit meinem revoluzzergeist passiert waere, wenn ich schon eher dagewesen waere – nach vier f´ging der spaß wohl schon los – rektor war da, pressesprecher, ostseezeitung, … nur die studenten blieben aus. ein wenig lachhaft und nicht wenige werden das als anfang vom ende der bildungsstreikoffensive hier in greifswald benennen. aber als dann endlich auch die ags gebildet worden waren, ging es in jedem fall deutlcih besser voran, sodass ich mich zur oeffentlichkeitsarbeit trollte. technik, orga, essen, veranstaltungen und etwas, das ich jetzt vergessen habe, standen auch noch zur auswahl, aber da ich nicht fuer jux und dollerei gekommen war, pickte ich das wohl einzigstvernuenftige. pressemitteilung sind raus, blog fertig, flyer gedruckt, eigentlich alles da, um den wahnsinn zu starten, nur wird morgen immer noch jeder zweite studi NICHT wissen, was abgeht und DAS ueberhaupt was abgeht. die plena sind fuer 10 und 16 uhr geplant, jedoch laueft die kommunikation zwischen den einzelnen gruppen, ja was sag ich, in den einzelnen gruppen so unsystematisch und unkooperativ, dass es eigentlich nur in die hose gehen kann. beispiel gefaellig: es wurden mehr oder minder zeitgleich zwei verschiedene emailadressen angefertigt, die pressemitteilung an dpa, ap, etc. aber ohne herausgeschickt. jaaaaa, sehhhrrr guuuuut.
mittlerweile wird wahrscheinlcih sowieso nichts mehr produktiv geleistet außer bier getrunken und laut musik gehört, hörsaalbesetzung eben. seis drum, ich hab meinen beitrag geleistet und habe 158 cent in die flyerdruckerei gesteckt. an mir ists also nicht gescheitert.
Oktober 23, 2009
schwierige gewissensentscheidung upfront>: sollte ich den joghurt meiner linken hand entfernen oder aber das einfingersuchsystem der rechten fortführen. buchstaben wirken soviel robuster, ertastet man sie mit fünf ausgestreckten fingerkrallen wie den meinen…
mmmhh, okay for god’s sake, throw me a freakin’ bone here! dann, eben doch beide flügelärmchen. grad eben wie wild nach hause gestrampelt, weil der wodka in mir entleert werden wollte, don’t blame me, it’S all about alkoholliiiksa. nach hause meint die neue wg im ghetto (ohh, lyma, der chemokonsum, er wächst, er wächst..), um mich a) weder endgültig abzuschießen oder b) ins bett zulegen. neine, packe gleich meine sachen, um dann zur 24h-lecture zu radeln, mit diversen psychedelischen intermezzi im tv-club, so soll die welt die sein, so soll sie rollen.
rubriiki: Soulsavers – Revival, röyksopp – happy up here, the specials – ghost town, placebo – running up that hill, animal collective – for reverend green, and on and on and on
das jahr des haasen
Oktober 14, 2009tja, was soll ich sagen – aus dem schattendasein der poolitverdrossenheit bin ich pünktlich zur whal wieder in hgw eingedtrudelt und seitdem mit kurzer arbeitspause und mehreren knöllchen wieder da. jetzt ist auch der moment gekommen, wo keine pro – oder kontra-liste noch etwas ausrichten könnte. Wieder zurück an der prokrastinationsstätte der vergangenheit werde ich meine studiosusexistenz fortführen werden (futurII endlich) – und hoffentlich ohne Unterbrechung nach 15 Semestern mit Uniurkunde in die Welt entlassen. Naja ohne Unterbrechung meint eigentlich, dass diese wenn-dann-unterbrechung ja nur dem studium dienen sollte – ich werde schon ein hintertürchen finden … aber erstmal wird es frisbeespielend durch den winter gehen.
frisch umgezogen ins ghetto der stadt und ohne ahhnung, ob sich der blog wieder zur rechten hand der autorin entfalten kann, entlasse ich den leser (gibts ihn noch?) nun und verabschiede mich. erstmal.
linda##
rien ne va plus
Edward Sharpe & Magnetic Zeros – Home …………. Tony Lucca – Devil Town …….. 30Rock – Midnight Train to Georgia ……… …
ni dieu ni maître
Februar 22, 2009puhh, lang lang ists her – kurzer recap: ne kleine maladie meinerseits hat die schoene santi totale idee zeitlich verrueckt und mich gezwungen hier in frankreich fuss zu fassen, der start war holprig elefantoes mit mentalen schwaecheperioden behaftet, aber nachdem der steinen ins rollen gbracht wurde, kennt auch mein grottengallisch kein halten mehr: den rugby (die ruetli der sportarten) suedwesten hinter mir gelassen, der pastisprovence noch kurz zugeprostet und die berge bestaunt: nun im burgundenstueble unterwegs. noch ne gute woche und dann gehts heim, nach berlin – alle telekommandaten namens slap-stick sollten die tage mal nen verschaerften blick in die postbox werfen!!
untroestlicherweise habe ich nicht nur kilometer um kilometer in klapprigsten zweisitzern begieriger franzmaenner hinter mir gelassen, sondern auch die heilige monatsgrenze passiert – somit eine n weiteren neujahrsvorsatz getreu der marschroute 09 in die wueste geschickt, ich wusste ja, ich kann es noch, eine selbstbestaetigung der besonderen art und ne neue sportliche betaetigung gefunden – tatttatta, ich kenn seit heute nacht auch dijon sous-terrain, nach diversen vélovolereien mit kumpan hinzmann in hgw ne neue dimension der munizipalen betaetigungsspekkktra erklommen – urbex – wird demnaeschts in heimischen gefilden ausprobiert, vllt auch um das image als nachtschoggger loszuwerden.
die franzosenhitperade als ueberrest des ancien blog régime/
ll
le tourbillon de la vie – jeanne moreau ; un petit coin de parapluie – georges brassens (alter pfeifkopf aus sete) ; la complainte de la butte (kenn nur die wainwright-version, aber als kanadenhaudegen geht das grad noch so durch) ; jamiroqufoihdgfhai – funky town et bien sur “je ne regrette rien” …


finito – once and for all…