naja, der ein oder andere funken ward zumindest gesehen…
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ich komme grad aus der stadt zurueck. jetzt da ich im ghetto wohne, muss ich immer erst ewig radeln, um ueberhaupt in actionreichweite zu sein. hatte bisher ueber die greifswalder lokalbloggies und twittergroessenwahne die unibrennt“debatte“ mitverfolgt, heute wurde alles nun auch konkreter und so dachte ich mir, faehsrt du mal nach dem filmabend im audimax vorbei. da, wo sich laut webmoritz wenigstens genug studis zusammengefunden hatten, ein klo zu besetzen. ganz so prekär war es zwar nicht, aber die gut vierzig/fuenfzig mann, die da waren, hielten sich mit grundsatzgrundsatzgrundsatzfragileins auf. Sollen wir diskutieren, dass wir grad diskutieren, daruebr wir wirklich diskutieren? Großes Kino. Ach und ja, diese dreierregel ist wohl von diesem dozentennerd borchardt auf mich uebergesprungen.
halb elf stiess ich nun dazu, nicht auszuzaehlen, was mit meinem revoluzzergeist passiert waere, wenn ich schon eher dagewesen waere – nach vier f´ging der spaß wohl schon los – rektor war da, pressesprecher, ostseezeitung, … nur die studenten blieben aus. ein wenig lachhaft und nicht wenige werden das als anfang vom ende der bildungsstreikoffensive hier in greifswald benennen. aber als dann endlich auch die ags gebildet worden waren, ging es in jedem fall deutlcih besser voran, sodass ich mich zur oeffentlichkeitsarbeit trollte. technik, orga, essen, veranstaltungen und etwas, das ich jetzt vergessen habe, standen auch noch zur auswahl, aber da ich nicht fuer jux und dollerei gekommen war, pickte ich das wohl einzigstvernuenftige. pressemitteilung sind raus, blog fertig, flyer gedruckt, eigentlich alles da, um den wahnsinn zu starten, nur wird morgen immer noch jeder zweite studi NICHT wissen, was abgeht und DAS ueberhaupt was abgeht. die plena sind fuer 10 und 16 uhr geplant, jedoch laueft die kommunikation zwischen den einzelnen gruppen, ja was sag ich, in den einzelnen gruppen so unsystematisch und unkooperativ, dass es eigentlich nur in die hose gehen kann. beispiel gefaellig: es wurden mehr oder minder zeitgleich zwei verschiedene emailadressen angefertigt, die pressemitteilung an dpa, ap, etc. aber ohne herausgeschickt. jaaaaa, sehhhrrr guuuuut.
mittlerweile wird wahrscheinlcih sowieso nichts mehr produktiv geleistet außer bier getrunken und laut musik gehört, hörsaalbesetzung eben. seis drum, ich hab meinen beitrag geleistet und habe 158 cent in die flyerdruckerei gesteckt. an mir ists also nicht gescheitert.


finito – once and for all…