Archiv für Mai, 2008

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Mai 24, 2008

die bloße schreibwut überkomt mich, nachdem meine augen dieses abscheuliche etwas abgrasen sprich lesen mussten, bin durch zufall (naja relativ gesehen) über das online-tagebuch einer schulkameradin (entfernt der crowd angehörig, wenn ihr versteht) gestossen und nun kurz vorm erbrechen.  nicht nur, dass da einträge zu jedem gottverdammten tag eingehämmert wurden (ihrem intellekt stehen steintafel und meißel ganz gut). nein, die werte ***** schreibt tatsächlich noch das kleinste detail ihres unaufregenden lebens – wer es so nennen mag, ich schließe mich der sich formierenden gruppe der verlorene-existenz-nenner an – nieder. grausam! fördert grauen star und hört erst bei totaler erblindung auf um sich zu greifen. meine intention dürfte klar geworden sein.

dabei sollte alles so schön werden, nicht die weiterführung ihres verdorbenen lebens – okay, daran bin ich nicht ganz unschuldig – ich meine natürlich meine *gefeierte* rückkehr als bloggerin. das deutsche festland hat mich wieder – nach 10 tagen erfrischender britenluft. leider bin ich über oben erwähnte gräueltaten meiner sehorgane noch nicht hinweg, sodass ich auch nicht weiter auf londons hausbesetzerzone, liverpools spießige lipa-studenten und meinen neuen besten freund eingehen kann (cider, am reande bemerkt). bummer!!!

mit gesunden augen wiederkehrend – l.

PS: fast vergessen – nach 2monatiger vorbestellzeit kam während meiner abwesenheit ein geschenk gottes ins haus geflattert:: nicht der neue lost&found-katalog, sondern die erste staffel einer der ohne zweifel besten ersten staffeln (ich bin jetzt toternst) der fernsehgeschichte: veronica mars, dude! my knees are shaking, my eyes getting crazy, im overwhelmed…

LND

Mai 7, 2008

ohne übertreiben zu wollen, verstoße ich a) gegen die grundregel der schreibkunst (ich mein die, die den leser bei der stange halten soll): „beginne einen satz nie mit einer konjunktion“, b) gegen meinen eigenen zeitplan (finnisch 12-18 uhr) und c) gegen sämtliche jemals aufgestellten stromsparrichtlinien. ich kann mir nicht helfen, aber irgendwie hinterlässt mein kleines resumee einen faden beigeschmack und viel schlimmer nimmt formen eines deja-vus an. frage: darf mein ein deja-vu noch deja-vu nennen, wenn es mehr als einmal passiert ist??

(diese frage entstammt nicht meinem geist, logan echolls hat sie einst aufgeworfen…mir ist kein lösungsansatz bewusst)
genug mit der frankophilen frasendrescherei (na, wer erinnert sich an meine alliterationsabhängigkeit?? dass ich dafürm auch über rechtschreibleichen gehe???), partout nicht angepasst in diesen zeiten, immerhin habe ich in weniger als 48h schon minutenlang englischen und vielmehr londoner boden unter den füßen, so gott will. god save the queen. kleiner haken an der ganzen sache:bis dahin sind noch so viele sachen zu erledigen: iscs zulegen, beim prüfungsamt n neues passwort klarmachen, zur uni auch wirklich zu gehen (ich habe diese woche lediglich ein tutorium ausfallen lassen und bin zweimal um acht aufgestanden – und wer klopft sich grad auf die schulter??), arbeiten, zig tonnen an büchern lesen, protokolle zu dozenten schicken und nebenbei noch per couchsurfing unterkünfte besorgen. ICH LAMENTIERE und dazu ist diese plattform nicht der richtige ort (mir fällt grad ein: ich wollte noch blutspenden gehen und mein reisebudget etwas pimpen, damn! und das bad muss diese woche sprich bis fr 11 geputzt werden). verdammmt, zeitdruck steht mir sonst so gut, wenn ich jetzt noch meinen perso nicht finden kann, dann endet dieses abenteuer für irgend jemanden hier im raum schmerzlich.

eigentlich wollte ich passend zur reise die rubrik auf london beziehen, nur da ich niemanden fergies london brigde (nicht mal im remix annähernd genießbaR) oder lilly allens lnd (:)SMILE:)) aufzwingen will, und mir sonst irgendwie die tracks ausgehen, muss ich diesen grausigen beitrag (ich bin mir dessen wohl bewusst) mit einer musikhistorischen herausragenden leistung abschließen:

The Clash – London Calling

Cheers!!!