Archiv für September, 2008

klein linda zieht in die weite welt – oder zumindest über den großen teich

September 28, 2008

punkt a – ich habe die heilige 1-monats-grenze überschritten. selbst timeslots zu setzen, misslingt meist mit bravour.

punkt b – jep, auch diese magische grenze ist passiert – neunzehn innerlich (ab)blendende jahre sind nun an mir endgültig vorbeigezogen, das zwanzigste durchzuckt derzeit meine korpulenten knochen. der krückstock steht bereit, ein rollstuhl biegt gerade ein. vorsorge ist besser als nachsorge – mit dem alter kommt eben doch die reife.

punkt c – es ist amtlich. am 15. october hebt klein linda once and for all ab – bitte nicht idiotimatisieren (habe ich ein neues lieblingswort – mir schwant dergleichen, sososo), will die five boroughs unsicher machen und habe just in diesem augenblick absolut keine ahnung warum die schreibselige skribentin über sie in der dritten person palawert. wow, in reichweite der 4. person gewesen – hätte nicht am monströsen oc-marathon teilnehmen sollen.

also, klartext – es geht für <90 tage in the us of a. der trip beginnt in nyc, kleiner chinabustrip nach boston perhappyhaps (lieblingswort nummer zwo), philly and washington noch unbedingt mitnehmen, baltimore nach der action in „the wire“ vllt nicht mehr ganz so sehr (und da sage noch einer tv beeinträchtigt den lebensrhythmus) – aus neuenglang raus bevor die kalte jahreszeit überhaupt eine chance hat – quer durch die südstaaten nach corpus christi (jd), meinen halben körper befüllt mit corona & lime über die mexikanische grenze setzen – am golf von mexiko sämtlichen ikes und tinas dieser welt ausweichen (obwohl, müssten eigentlich winterschläfchen halten – so ein powernap hat ja noch keinem himmerlsgeschwader geschadet) über new orleans (mardi gras verpasse ich leider) in den sunshine state nach miami. puhhh. höllentrip a la easy rider, nur ohne leder oder maschine, der vergleich hinkt merke ich gerade, da im grunde andere strecke und oder jahreszeit, naja im eifer des reisegefechts kann das ja mal passieren. schwamm drüber.

mal gespannt, ob mein englisch auch ausreicht, einige worttrauben (nun schlägt meine galiantische geltungssucht aber vierzehn!!) kreuzten ja auch schon die pfade dieser seite…schrieb sie recht unbekümmert mit hochrotem kopf gen himmel reckend.

so, nun denn muss ich noch ein wenig cs-feldforschung betreiben und eingehende anrufe ignorieren.

auf ein weiteres kapitel fahrlässigkeit grüßt lillinlin

upps. fast die lieblingsrubrik vergessen mit dem thema „vom universum die falschen karten zugespielt bekommen“

1. Plastic Bertrand – Ça Plane Pour Moi

2. The Lights – Raise Your Hand (Lifeblood Remix 128)

3. Rogue Traders – Watching You

4. Chairlift – Bruises

5. Rodrigo y Gabriela – Tamacun

6. Nappy Roots ft. Greg Street – Good Day