Archiv für Dezember, 2008

how to get rid of my german accent

Dezember 31, 2008

viel zu viel erlebt, viel zu wenig lust es niederschreiben. sorry, folks. muesst wohl auf die muendliche darlegung warten, immerhin hab ich nun einen einhaltbaren vorsatz fuer 2009, mehr futter fuer die hungrigen maueler da draussen. flash mueller baut n haus für das neue jahrtausend…meine leser sind die groessten, die schoensten, die schlausten….okay stopp, muss diesen ohrwurm los werden, vllt sollte ich auf tokio hotel umsatteln, schlands schande nummer eins verfolgt e mich bis nach mexico, kaum waren die ersten sonnenstrahlen auf das solarradio gefallen und schon ertoente der erste „schrei“, grausam, dann doch lieber heintje und peter alexander, die wahren exportschlager aus laengst vergessenen zeiten, passen auch viel besser zum mexikanischen strassenbild: vw kaefer so weit das auge reicht, recht putziges antlitz, wenn man den kaefer als fahrendes deutsches kulturgut bedenkt.

da ich weiterhin an meiner non-digital/weniger-ist-mehr/qualitaet-denn-quantitaet/schlicht-ich-habe-keine-digicam – politik festhalte, habe ich auf lisas wunderbare photos zurueckgegriffen und sie mal fix bei studi reingestellt, wie ich finde geben sie eindrucksvoll die landshaft im noerdlichen mexiko wieder. dummerweise vergas ich, nein vertrotelte ich es ne mexikanische postkarte zu besorgen, jetzt muss mich in miami oder sonstwo hier drueben in meinen letzten tagen auf die pirsch begeben, will ich doch der kulturinsel ne karte „aus“ mexiko schicken, anyway, morgen/heute wird erstmal 09 willkommen geheissen, mein host schleppt mich zu seiner ultimate frisbee feier mit, habe heute seitdem ich angekommen bin, schon unendlich viel ueber den sport gelernt, ich glaube sogar, dass wir in hgw ne unisportgruppe haben just for the record. mit dem wissen schaff ichs bestimmt zu jauch, sendet rtl wwm ueberhaupt noch?? anyway, da ich mich in jacksonville, kurx jax, befinde, gibts dann puenkltich zum soonnenaufgang um halb acht den polar plunge im atlantik – i’m so excited, i just can’t hide!

in diesem sinne, auf einen goldigen sprung ins kalte wasser und dass ich noch die west coast sehe bevor rudolph wieder mit den fuessen scharrt (seriously, ramona? i mean…seriously??)!!

connected bands slash artists so far

01) panky y los manolos – yessai im bus nach boston

02) james moran – dazed and confused

3) molotov compromise -  andrew, omar, pam und emily: kudos to jd, verpasste east coast tour – damn it! ride in nola „linda!!, linda!!, linda!!“ – megafonotastic

04) black market syndicate – hooked

any given sunday

Dezember 28, 2008

quick press??!? aenhlich wie twitter oder was, mal ausprobieren, hallo, ich friere im ueberaus windigen new orleans, nutze das free wifi vorm mcdonalds, da auf meine mitfahrgelegenheit wartend. der boyfriend meiner gastgeberin aus tallahassee kommt aus houston und nimmt mich mit, gab mehrere kleinee missverstaendnissa, mein telephon hat sich vom mexiko-aufenthalt noch nicht ganz auskuriert und ich warte hier seit mmer als 2 stunden auf ihn.
auf ein neues 2009, bitte im sunshine state florida…bbrrrrrr….

T.G.I. Friday’s

Dezember 13, 2008

buenas dias, amigos! bin soeben in monterrey, mexiko eingetroffen, naja, vor gut 4 stunden gegen 6. meein neuestes hobby: mich an einem freitag abend (usually around 10) in einen bus zu quetschen und die nacht unkomfortabelst schlaflos zu verbringen, da a) sitze auch nicht mehr das sind, was sie mal waren, b) der bus doch mindest einmal gewechselt werden muss und c) die eigene planlosig/leichtsinnigkeit auch noch ne rolle spielt. zur erklaerung, ich konnte in san antonio keinen atm ohne gebuehrenaufschlag ausfindig machen, geizig wie ich bin,wollte ich diese fee natuerlich nicht zahlen und bin mit 15kroeten in der tasche los richtung billigbuslinie, da man mir aber erzaehlt hatte, typisch amis, immer gern die pferde heiss machen, dass ich n visa brauche und dafuer zahlen muss, war mir doch etwas schwummrig…nach ner freundlichen militaerbegruessung und ner stunde vor der grenze wartend DIE offenbarung um 2.30am: keine moneten gebraucht, dafuer kann ich hier im mexiko jetzt platte 180 tage verweilen. nice. touristenvisum eben. mein buscamerado aus Guatemala, der einzigen einglischsprachigen person im bus – inclusive fahrer, hats nicht so gut erwischt, er muss fuer 30tage noch ne gebuehr von 20us-dollar blechen, strange world. nun bin ich also hier in mexico, kein wort spanisch sprechend (und mit kein meine ich auch kein, ausser das was der terminator mir mit auf dem weg gegeben hat), immer noch keine pesos in der tasche, sleepy hoch fuenf. das kann was werden!! immerhin hab ich es geschafft, mir meinen weg nach san nicholas zu bahnen, musste dafuer zwar raul, meinen host dieser tage, wach klingeln, aber was solls. ich denke, ich werde hier noch mindestens das wochenende bleiben, und dann versuchen richtung brownsville an der mexikanischen grenze und direkt am golf zu hitchen.

apsopos, hat alles supersuper geklappt – der trip von dallas nach waco und weiter nach austin. bin sogar in nem amerikanischen streifenwagen mitgefahren. und so kams: ich stand an der on-ramp, natuerlich verboten und ich hatte mir schon gedacht, dass ich bald probleme bekommen wuerde, nach 15 minuten tauchte der erste cop auf, der zweite liess nicht lange auf sich warten – meine uebliuche geschichte erzaehlt und sie liessen sich erweichen, habe mich sogar zu nem besseren spot gefahren – tankstelle – und meinen ersten fahrer kontrolliert! gegen mittag dann in waco angekommen und nicht nur das dr. pepper museum angeschaut, nein auch noch die soft drink hall of fame, es gibt auch fuer jeden firlefanz ne huldiugungshalle, nach ner kleinen weile tote hose und endlich warmen temperaturen gings nach austin, wo mich james zur besten N-Teatime empfangen hat – austin was kind of blur, zugegeben, marschroute dazed and confused!

so, mein akku sagt, noch drei minuten, das heisst fuer mich ranhalten, noch schnell die temperaturen hier gecheckt – hoch in den 20ern – geilomatic. man sieht sich…oder auch nicht, aber ich lass von mir hoeren.

lieblingslinda

rauls mitbewohners blitzschnelle antwort auf die frage nach dem mexikanischten aller mexoknaller: mana – oye mi amor.

„do you know, why we celebrate thanksgiving??“ – „yeah, sure, it’s your special day. you celebrate your ancestors, who stole food from the indians once.“

Dezember 5, 2008

kleiner nachtrag noch von letzter woche, als die heilige kuh der feiertage hier drueben anstand. wollte mit john samt girlfriend steph und seiner familie thanksgiving verbringen, also gings donnerstags morgen um halb sechs (!!) in die suburbs um die frau mama einzuladen – mission sunrise. nach bitterkalten 57minuten zurueck zu mama’s mansion mit hauseigenem sun room, art room, sonstwas room. und genau auf dieser fahrt kam es zur oben zitierten unterhaltung, die fuer etwas spannung sorgte – man koennte vllt von ungeschicktem taktieren meinerseits sprechen, oder aber einfach von uber-uebertriebenen nationalstolz der guten kathy, so der name der holden maid. stundein, stundaus, fragen ueber amerikanische geschichte und politik – was zur hoelle geht mich der amerikanische buergerkrieg an? ich versuchte ihr ja begreiflich zu machen, dass es keineswegs meine intenion war ihre wohlstandsamigefuehle zu massakrieren, kein pardon, oder vielmehr eine zuckersuesse „yes, yes, sweetie, don’t be sorry“ antwort, die aber feindseliger nicht sein konnte – da faellt mir grad nur ernest morrow ein. egal. mal abgesehen davon gings mir mehr als gut football zu watchen, truhthahn zu mampfen und den sparlichen rest der familie, weitere priceschlager (es hat ne weile gedauert, aber irgendwann fiel dann der groschen, warum mir der trollige papa so bekannt vorkam – herr schiefer in schanker!) kennenzulernen. gegen fuenf gings dann zum zweiten dinner – der part der family, mit dem die gute kathy nicht so kann (ich hab ne neue nemesis gefunden, why am i not able to get along with fat, phony, loud persons?? schlicht den elkes, majas, kathys dieser tage, mir grauts vor der dicken, grauen welt da draussen.), dummerweise waren meine kriegsgenossen schon ausgeflogen, so dass john, steph und ich nur nen kurzen schokokuchenueberfall scoren konnte, fair enough. blieb mehr zeit zum dritten und letzten dinner zu fahren (beinah haette ich den gg-rekord geknackt, when i remember correctly, stehn vier thxdinners fuer die ladies aus SH zu buche). nun waren j’s & s’s freunde dran – in yvonne’s stilvollem zuhause, was man sich als „traveling vegetarian“ so alles leisten kann (googelt es mal, die frau ist auch in echt so, der gedanke, dass sie derzeit ne ounze weed im schlafzimmer liegen hat, pusht mein selbstwertgefuehl mal so ungemein, nobody’s perfect). auf der speisekarte standen tofurkey, tokurky, topurky, vegan mashpotatos, vegan brussel sprouts, vegan cornsouffle, vegan schlagmichtot – alles im zeichen des naturgerechten gutessertuns – 420 included, wenn ihr versteht… daher auch astreiner abschluss eines stressigen abends, der nur noch von ner runde indo-board abgerundet werden konnte. nach vier tagen intensiven trainierens mit ersten spins und ollies habe ich beschlossen neachstes jahr an den championships teizunehmen. was auch immer sich mir anbietet, ich werde da sein und die deutsche indo-fahne hochhalten. klang nicht pathetisch, ach was. hiss sie!

so, morgen nacht gehts ab nach texas mit dem greyhound. werd uerst noch den clippers beim verlieren zuschauen (obwohl, grizzlies..mmh at least overtime), dann gegen 10 den bus nach dallas nehmen, die nacht im fahrenen metallgehaeuse verbringen, samstag morgen um 6 schlaftrunken aussteigen, versuchen nach waco zu hitchen, ab ins dr. pepper museum (!vorfreude!yippieyippieyeah!) und weiter thumben to austin. pretty ambitious?i’m well aware that…es kann in die hose gehen, aber darin liegt ja auch der flambierende pelikanenstimulus, ach wie mich der duft des interstates reizt, nach fast 1000meilen ex-terra lin-cognita und grenzenlosem gefahrentums, ist die sehnsucht zu grob gezeichnet, um sie entziffern zu koennen, spuerbar genug, um sie niicht wieder abschuetteln zu koennen, kaukasisch zu traumatisch, um sie schon jetzt ueberwinden zu koennen…

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