kleiner nachtrag noch von letzter woche, als die heilige kuh der feiertage hier drueben anstand. wollte mit john samt girlfriend steph und seiner familie thanksgiving verbringen, also gings donnerstags morgen um halb sechs (!!) in die suburbs um die frau mama einzuladen – mission sunrise. nach bitterkalten 57minuten zurueck zu mama’s mansion mit hauseigenem sun room, art room, sonstwas room. und genau auf dieser fahrt kam es zur oben zitierten unterhaltung, die fuer etwas spannung sorgte – man koennte vllt von ungeschicktem taktieren meinerseits sprechen, oder aber einfach von uber-uebertriebenen nationalstolz der guten kathy, so der name der holden maid. stundein, stundaus, fragen ueber amerikanische geschichte und politik – was zur hoelle geht mich der amerikanische buergerkrieg an? ich versuchte ihr ja begreiflich zu machen, dass es keineswegs meine intenion war ihre wohlstandsamigefuehle zu massakrieren, kein pardon, oder vielmehr eine zuckersuesse „yes, yes, sweetie, don’t be sorry“ antwort, die aber feindseliger nicht sein konnte – da faellt mir grad nur ernest morrow ein. egal. mal abgesehen davon gings mir mehr als gut football zu watchen, truhthahn zu mampfen und den sparlichen rest der familie, weitere priceschlager (es hat ne weile gedauert, aber irgendwann fiel dann der groschen, warum mir der trollige papa so bekannt vorkam – herr schiefer in schanker!) kennenzulernen. gegen fuenf gings dann zum zweiten dinner – der part der family, mit dem die gute kathy nicht so kann (ich hab ne neue nemesis gefunden, why am i not able to get along with fat, phony, loud persons?? schlicht den elkes, majas, kathys dieser tage, mir grauts vor der dicken, grauen welt da draussen.), dummerweise waren meine kriegsgenossen schon ausgeflogen, so dass john, steph und ich nur nen kurzen schokokuchenueberfall scoren konnte, fair enough. blieb mehr zeit zum dritten und letzten dinner zu fahren (beinah haette ich den gg-rekord geknackt, when i remember correctly, stehn vier thxdinners fuer die ladies aus SH zu buche). nun waren j’s & s’s freunde dran – in yvonne’s stilvollem zuhause, was man sich als „traveling vegetarian“ so alles leisten kann (googelt es mal, die frau ist auch in echt so, der gedanke, dass sie derzeit ne ounze weed im schlafzimmer liegen hat, pusht mein selbstwertgefuehl mal so ungemein, nobody’s perfect). auf der speisekarte standen tofurkey, tokurky, topurky, vegan mashpotatos, vegan brussel sprouts, vegan cornsouffle, vegan schlagmichtot – alles im zeichen des naturgerechten gutessertuns – 420 included, wenn ihr versteht… daher auch astreiner abschluss eines stressigen abends, der nur noch von ner runde indo-board abgerundet werden konnte. nach vier tagen intensiven trainierens mit ersten spins und ollies habe ich beschlossen neachstes jahr an den championships teizunehmen. was auch immer sich mir anbietet, ich werde da sein und die deutsche indo-fahne hochhalten. klang nicht pathetisch, ach was. hiss sie!
so, morgen nacht gehts ab nach texas mit dem greyhound. werd uerst noch den clippers beim verlieren zuschauen (obwohl, grizzlies..mmh at least overtime), dann gegen 10 den bus nach dallas nehmen, die nacht im fahrenen metallgehaeuse verbringen, samstag morgen um 6 schlaftrunken aussteigen, versuchen nach waco zu hitchen, ab ins dr. pepper museum (!vorfreude!yippieyippieyeah!) und weiter thumben to austin. pretty ambitious?i’m well aware that…es kann in die hose gehen, aber darin liegt ja auch der flambierende pelikanenstimulus, ach wie mich der duft des interstates reizt, nach fast 1000meilen ex-terra lin-cognita und grenzenlosem gefahrentums, ist die sehnsucht zu grob gezeichnet, um sie entziffern zu koennen, spuerbar genug, um sie niicht wieder abschuetteln zu koennen, kaukasisch zu traumatisch, um sie schon jetzt ueberwinden zu koennen…
l
Dezember 5, 2008 um 8:32
oh toni!! die ist immer noch drauf? upps, nee, laura kann auch ohne – wenn’s ganz hart kommt, zeigt sie in der regel, was in ihr steckt. wenn du aber der meinung bist, es wuerde ihr schimmerndes antlitz erstrahlen lassen, bitte. bist in charge now, mach was draus.