susanna koski – as reliable as r-kioski

September 30, 2010

was gibst doch alles zu erzaehlen. wieviel bin ich bereit auch preiszugeben. waherend ich das so vor mich hin tippe, muss ich permanenent auf meine pink lakierten fingernaegel schauen. nicht meine wunschfarbe, aber for the sake of the pinkies… gestern stand grosse kastajaiset an, die taufe, um rechtmaessiger student zu werden, das muessen mehr oder weniger alle finnischen freshmen ueber sich ergehen lassen. uns international  student war es freigestellt, aber ich bitte euch, wie haette ich mir daas entgehen lassen koennen? fuenf stunden am semistrand entlang torkeln, selten daemliche aufgaben an hunderttausend checkpoints der universitaeren sonstwasvereinigungen machen und dafuer punkte einsammeln. ich haette nicht gedacht wie penetrant finnen auswaertige um ein uhr mittaags zum alkoholsturzgenuss verdammen koennen. die kroenung: 95 prozent nackt im schicksten plastiksack verhuellt augen zu zwischen tritonia und mathilda an einer endlosen seilschnur entlanggehen, durchs makkaronimeer waten, saemtliche flubbigen vielleichtdochnichtfluessigkeiten mit haut und haaren spueren, um schliesslich doch nicht in der ostsee zu landen, aber auf der wiesenhangrutsche verwaessert zu werden. score! jetzt darf ich offiziell die leuchtend rochten studioveralls tragen, den ersten aufnaeher habe ich schon. memories. big time. ganz zu schweigen von beinahrussland, dem genialstem finnen aller zeiten, ultimatentampere, tatrachai oder allein diesem wochenende in helsinki. ich glaube, ich habe in den staaten ein paar unvergessliche partees verlebt, und selbst frankreich war in dieser hinsicht fuer mehr als eine ueberraschung gut, aber helsinki hat sich mit diesem freitag in die top7 eingeordnet. bei stroemenden regen mit lilia versucht nach helsinki zu thumben. hat zu nem gewissen punkt auch geklappt, irgendwann dann den zug in die grosse stadt genommen und mit michi getroffen. raus zu jooonas in die hoasburbz. mmh. surprise, surprise.. wohnheimparty! dafuer haetten wir auch in vaasa bleiben und der polizei gleich noch die hand schuetteln koennen. gottseidank blieb es nicht dabei und wir stolperten mit der spanischen armada los, um diese eine, ja eben diese eine wahrliche fete zu entern. keiner hatte den blassesten schimmer von nichts, sodass zwischenzeitlich wir den suchtrupp anfuehrten. nach nem rooftopintermezzo oder auch spanish civil war reloaded – musso – trafen wir endlich schon partyheimkehrer, die uns den weg zeigten. mit den geringsten erwartungen ausgestattet stapften wir wie woodstock durchs feld, vorbei an spaten und giesskanne, hin zu einem hort von schlechter musik, billigstbier, zlotenwuersteln, betrunkenen finnen und .. heu. genialerweise feierte das metsaedepartment der uni (oder sonstwer) eine halbe kostuemparty in nem riesenschuppen mit ganz viel heu. leiwand! zwei komponenten, die soviel fez ausloesen koennen, wer haette das wiedermal gedacht? ganz grosses kino einfach alles und jeden mit heu zu bewerfen, selbst gesackt zu werden und immer noch auf ner rieesegen heuwolke zu schweben. ich sags euch: heu fuer den weltfrieden. die loesung schlechthin. das wird der naechste heisse scheiss…

nun steht morgen heute der naechste grosse akt an: die erste pruefung sausen lassen. mein schlechtes gweissen verfluechtigt sich auch mittlerweile, bei drei versuchen kann man es als dreisti mcdreist auch mal rauf ankommen lassen. ansonsten ist das afghanistanangebot schneller wieder unausgesprochen als ich “on the road again” bruellen kann.

hier die kracher, die mir tag fuer tag suomipop beschert, der einzigen quelle, die sich konseqqenyerweise ans finnisch palavern haelt. mich verwundert es nicht, wie einfach es ist hier im vaasenlaendle mit englisch zu verkehren, aber wie schwer es doch ist, auch wirklich die amtssprache sprechen “zu muessen”. naechste gelegenheit samstag abend mit den frisbistinnen beim rektor saunieren gehen, zuvor aber noch gekonnt francais beim paintball abballern zu lassen. jetzt, aber die tanzbeinschwinger

pmmp – rusketusraidat

kirka – mamy blue

eppu normaali – murheellisten laulujen maa

und mein absoluter favorit juice leskinen mit seinem jyrki boy!

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